Das Lachen ist mir vergangen.
Ich kann mit ihnen nichts mehr anfangen.
Den ach so lieben Menschen um mich.
Fürsorglich…
Was weiß ich wie man das nennt…!
Dieses scheinheilige Getue.
Sie sind mir fremd.
Mehr als das.
Sie nerven mich.
Und manchmal scheint mir…
Sie gehören nicht mehr zu mir.
Ich fühle mich sehr einsam.
Hier.
Unter ihnen.
Einsamer als bei mir daheim.
Wo ich wirklich allein bin.
Das Allein sein bei mir ist nicht einfach.
Nicht immer.
Aber es macht mich stark.
Es lässt mich wachsen…
Die Einsamkeit mitten unter ihnen aber…
Sie tut weh.
Sie ist verletzend.
Bizarr.
Manchmal sind sie mir fast lästig.
Diese ach so liebe Leute…
Was begreifen die schon von mir?
Nicht das Geringste…
Gefangen in meinen Gedanken.
Wenn ich bei mir auf die Decke starre…
Fühle ich eine Kälte.
Auch wenn die Kerze brennt.
Und die Heizung wohlig wärmt…
Ich muss meine Pflichten erfüllen.
Ob ich will oder nicht.
Aber ich tue es freudlos.
Ohne Feuer.
Und sie merken es.
Das weiß ich.
Ganz genau.
Ich spüre die Verachtung in mir aufsteigen.
Verachtung ob ihrer wohlwollend sein sollenden Art.
Die sie meinetwegen heucheln.
Wer sind sie schon!
Ich sehe sie zwar jeden Tag!
Aber ein einziger meiner wenigen Freunde.
Vertreibt die Kälte um mich.
Wirklich.
In wenigen Minuten.
Er denkt nicht nach.
Ob ich mich verändert habe.
Merkt er es überhaupt?
Mit ihm.
Werden die Sorgen wieder belangloser.
Es wird gehen.
Irgendwie…
Wir lachen und schäkern.
Trinken Saft und Kaffee…
Und trinken uns…
Nehmen uns auf.
Über unsere Aura.
Wir werden eins.
Im Geiste…
Ein Engel.
Ein Engel von wenigen.
Wertvoll wie der Kohinoor.
Man braucht nicht viele solcher Juwelen.
Hauptsache, sie sind echt…
Vivienne/Gedankensplitter