Mir ist so kalt.
Und alles tut mir weh.
Mein Kopf dröhnt.
Ich zittere am ganzen Körper.
Ich kann nicht reden.
Ich kann nicht denken.
Ich zucke auf dem Bett hin und her.
Mein Blick sucht dich.
Wo bist du?
Ich kann dich nicht sehen.
Aber da höre ich deine Stimme.
Und fühle deine Hände auf meiner Stirn.
Da bist du ja.
Ich sinke auf das Kopfkissen.
Schließe die Augen.
Du bist da.
Komm!
Halt mich!
Halt mich fest.
Und lass mich nicht allein…
Nun ist mir heiß.
Ganz heiß.
Mein Pyjama klebt an meinem Körper.
Und mein Kopf ist nur mehr Schmerz.
Als hätte ich einen glühenden Stein.
Direkt hinter der Stirn.
Ich bin durstig.
Die Zunge klebt am Gaumen.
Ich kann nicht reden.
Unmöglich.
Ich bin hilflos wie ein Kind.
Angst.
Ob ich sterbe?
Mein Gott!
Wo bist du?
Irgendwo deine Stimme.
Leise.
Aus dem Dunkel.
Deine Hände.
Ein Becher mit Tee.
Der Krampf in mir lässt nach.
Und ich werde ruhig…
Du streichelst mich.
Deine Stimme kost meinen fiebrigen Körper.
Du tust mir so gut.
So gut…
Halt mich!
Halt mich fest.
Und lass mich nicht allein…
Vivienne/Gedankensplitter