(bitte nicht todernst nehmen… 🙂
Radfahrer.
Ich fürchte sie.
Mehr als Lawinen.
Feuer.
Oder Außerirdische.
Radfahrer.
Welch eine Heimsuchung!
Verkehrsregeln?
Kennen sie nicht.
Oder sie ignorieren sie!
Man sieht sie nicht.
Man hört sie nicht.
Und schnell ist man niedergefahren…
Wenn nicht der Schutzengel auf der Hut ist.
Radfahrer.
Rücksichtslos.
Gefährlich.
Denn.
Autos hört man.
Autos kann man nicht übersehen.
Und betrunkene Autofahrer…
Ich glaube, sie sind seltener.
Viel seltener als Radfahrer!
Heute erst.
Innerhalb von einer halben Stunde.
Zwei Wahnsinnige auf mich losgelassen!
Und ich in Lebensgefahr!
Sie schreien nicht.
Sie klingeln nicht.
Mit der Fahrradglocke.
Sie fahren nur.
Manchmal fast wie Irre.
Ohne zu bremsen.
In tollkühnen Bahnen.
Ich verlange Fahrverbot!
Für Radfahrer!
Um mein Leben zu retten…
Nun.
Vielleicht nicht ganz.
Aber im Stadtverkehr.
Fürchte ich sie am meisten.
Die Radfahrer.
Die unsichtbare Gefahr.
Lautlos wie ein Virus.
Nur vielfach gefährlicher.
Radfahrer.
Sind keine Artisten.
Weit gefehlt.
Aber sie agieren so.
Keine Regeln!
Und keine Grenzen!
Die Herren der Straße…
Radfahrer.
Rücksichtslos.
Und ich freue mich auf den Winter.
Dann.
Wenn Schnee und Eis liegt.
Nämlich.
Dann sind sie verschwunden.
Von der Straße.
Dann verunsichern sie niemanden mehr.
Radfahrer.
Zumindest die meisten.
Sie scheuen den Winter.
Wie die Pest.
Und ich bin wieder sicher.
Dann muss ich nicht fürchten.
Nicht um mein Leben.
Dann fürchte ich keine Radfahrer.
Nein.
Aber dafür das Glatteis…
Vivienne/Gedankensplitter