Mein Kopf tut weh.
Er dröhnt.
Und die Gedanken brennen sich in mein Gehirn.
Ein Schatten liegt über mir.
Die Augen schmerzen.
Und die Musik aus dem Radio macht mich wahnsinnig.
Ich möchte aufstehen.
Und die Musik abdrehen.
Aber ich kann nicht.
Jede Bewegung tobt in meinem Kopf.
Wie ein Bohrer.
Der sich durch das Gehirn frisst.
Lässt mich fast aufschreien.
Ich schließe die Augen.
Lehne mich zurück.
Versuche mich nicht zu bewegen.
Ich fühl mich krank.
Mehr noch.
Als müsste ich sterben.
Bald.
Gleich.
Sofort.
Und ich werde nie mehr aufstehen können.
Denke ich.
Wenn nicht der Schmerz mein Denken völlig beherrscht…
Mir wird schlecht.
Wenn ich die Augen öffne.
Das Zimmer dreht sich um mich.
Die Decke scheint bedrohlich nahe zu kommen.
Und ich atme hektisch.
Mein Brustkorb hebt und senkt sich.
Viel zu schnell.
Ich lege ein Handtuch auf mein Gesicht.
Jedes bisschen Licht lässt mich stöhnen.
Und ich versuche in einen Halbschlaf zu fliehen.
Flüchtig.
Oberflächlich.
Hektisch wie mein Atem.
In der Hoffnung ohne Schmerzen aufzuwachen.
Wenn es dunkel geworden ist.
Wenn das Licht weg ist.
Das Licht kann mein Feind sein.
Bisweilen.
Das Licht macht mich krank.
An Tagen wie dieser einer ist.
Während ich das denke.
Lässt das Brennen langsam nach.
Und der pochende Schmerz weicht einem dumpfen Schlummer.
Der mir Ruhe schenkt.
Und ein wenig Erholung.
Migräne.
Eine Geißel.
Lag es am Kaffee?
Oder an der Tafel Schokolade?
Oder bin ich einfach wetterfühlig?
Egal.
Wenn nur der Schmerz wieder weg ist…
Vivienne/Gedankensplitter