Frühling.
War der Himmel je so blau?
War das Gras je so grün?
Lag je so ein Schatten auf meiner Seele…?
Ich weiß es nicht.
Aber Resignation lenkt mich.
Hält mich fest.
Tut mir weh.
Aber ich kann nicht weinen.
Nicht mehr.
Meine alten Träume sind verwischt.
Ich kann nichts mehr erkennen.
Nur mehr Farbkleckse.
Was blieb von meinen Träumen?
Nichts…
In meinen Träumen gehe ich nun oft alleine.
Eine einsame Straße.
In Dunkelheit.
Ich sehe nicht, wohin ich gehe.
Ich weiß nicht, woher ich komme.
Aber ich bin ganz allein.
Ganz still ist es.
Richtig unheimlich.
Und die Dunkelheit scheint immer näher zu kommen.
Ich habe Angst.
Schweißnass bin ich.
Ich fürchte mich so.
Aber ich weiß nicht wovor.
Und so gehe ich immer weiter.
Planlos…
Oft wache ich dann auf.
Es ist Nacht.
Und mein Puls rast.
Bis ich begreife.
Ich bin wieder wach.
Alles nur ein Traum.
Aber ein Traum wie viele Träume.
Seit du weg bist…
Die Sonne strahlt wie ein Goldball.
Aber ich fühle sie.
Wie durch eine unsichtbare Mauer.
Sie wärmt nicht richtig.
Obwohl sie doch da ist.
Was ist mit mir los?
Bin ich krank?
Ja.
Ich bin krank.
Krank vor Liebe.
Und die Krankheit hängt über meiner Seele.
Wie ein dunkler Vorhang.
Quält meine Gedanken.
Wie ein unsichtbarer Stachel.
Dröhnt in meinen Ohren.
Wie ein Missakkord…
Ich bin allein…!
Für einen lieben Freund…
Vivienne/Gedankensplitter