Der Vogel
Siehst du den Vogel dort im Flug?
Frei wie der Wind ist er sein eigener Herr!
Kennt keine Grenzen, keine Mauern.
Mühelos kreuzt er den Himmel,
manchmal weit oben in den Wolken.
Dass ihn kein Auge mehr erspäht.
Dann wieder meint man ihn zu fassen.
Und trotzdem ist er viel zu schnell.
Wie beneid ich ihn um seine Freiheit!
Möchte ihm folgen, möchte ihn begleiten!
Nur mir gehörn und meinem Willen.
Nicht ständig beugen mich und Sklave sein.
Das Schwere alles hinter mich zu lassen.
Den Zwang, die Pflicht, die Last des Alltags.
Das Allerlei des Lebens drückt mich nieder.
Und ich wär gern endlich frei, so frei
Verstehst du mich nicht und was ich meine?
Ich leb nicht gern an einem einzgen Ort!
Viel lieber würde ich pfeilschnell reisen
Durch die Luft und unter mir die Dörfer sehen.
Und die Sonne spüren als lachte sie mir zu.
Den Regen schüttle ich ja doch nur ab.
er muss ja doch der Sonne weichen,
und ich bin viel zu schnell für ihn.
Was zweifelst du, gibt es ein schönres Leben?
Als nur den Wind unter den Flügeln spüren.
Ich würde gerne mit dem Vogel tauschen.
Doch er ganz sicher nicht mit mir
Das Fernweh ist es, das mich antreibt,
die Sehnsucht nach der Schönheit dieser Welt.
Und all die Sicherheit die du brauchst,
die wollt ich nicht für sehr viel Geld.
Siehst du? Jetzt kreist er über uns!
Als wollte er mich bitten, mitzukommen!
Ich wünschte, dass ich Flügel hätt!
Doch leider fliegt er wieder weiter.
Der Augenblick ist längst vorbei.
Da ich auf ein Wunder hoffen wollte,
Und ich die Erde gegen Luft getauscht.
Ich blick ihm nach und es tut weh