Rivalinnen… – Gedankensplitter

Hannelore.
Stieg aus.
Aus ihrem Auto…
Kurz.
Blickte sie.
Dem Mann nach.
Der eben.
Vorübergegangen war.
An ihrem Auto.
War er es?
Gewesen?
Schwierig zu sagen.
Sie hatte nur mehr.
Seinen Rücken.
Gesehen.
Vielleicht.
Vielleicht auch nicht.
Die Größe stimmte.
Der Haarschnitt auch.
Aber im Grunde.
Konnte es.
Auch.
Jeder andere Mann.
Gewesen sein.
Der ihm.
Von der Statur.
Ähnelte…
Sie wischte.
Die Erinnerung weg.
Die sich.
In ihrem Kopf.
Zu bilden begann.
Nur nicht.
Auseinandersetzen:
Mit Siegfried.
Und schon gar nicht.
Mit Helga…

Später.
Kam das Bild.
Aber zurück.
Trotzdem…
Sie saß im Café.
Bestellte.
Einen Eiskaffee.
Und wartete.
Auf einen Freund…
Sie war.
Früh dran.
Irgendwie.
Hatte es gepasst.
Dass sie sich.
Auseinandersetzte…
Fast zehn Jahre.
War es her.
Sie und Helga.
Verliebt.
In Siegfried.
Und bereit.
Um ihn zu kämpfen.
War er?
Notwendig gewesen?
Dieser Streit?
Mit dem Bruch.
Der Freundschaft?
Oh ja.
Sagte sie jetzt.
Um zu begreifen.
Helga taugte nichts!

Aber den Streit.
Nicht.
Wert gewesen.
War.
Siegfried.
Oberflächlich.
Eitel.
Selbstverliebt.
Helga.
Hatte sie, Hannelore.
Schlecht gemacht.
Bei Siegfried.
Um ihn.
Zu bekommen.
Kurz.
Hatte sie.
Erfolg gehabt.
Mit ihren Lügen.
Bis sie, Helga, selbst.
Abserviert wurde.
Von Siegfried.
Im Endeffekt.
Waren sie beide.
Leer ausgegangen.
Weil Siegfried.
Der Falsche.
Gewesen war.
Für sie beide…
Eine Stimme!
Der Freund!
Umarmung.
Und ab.
Mit den Bildern.
In die Schublade…!

Vivienne/Gedankensplitter

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