Das Leben umgekrempelt.
Fast aus dem Nichts heraus.
Spät.
Aber nicht zu spät…
Hineingestartet in eine neue Welt.
Nicht besser.
Aber anders.
Neu.
Fremdartig.
Und sie fühlt sich gut an.
Diese Welt.
Sehr gut sogar.
Wie alles.
Das man nie kannte.
Und nun auskosten kann.
Im Übermaß…
Das Leben umgekrempelt.
Beobachtet.
Von allen Seiten.
Und fast erdrückt…
Erdrückt von Händen.
Die unter die Arme greifen wollen.
Um jeden Preis.
Hilfreich.
Aber in völliger Verkennung der Situation…
Es geht mir gut.
Wirklich gut.
Und was ich brauche…
…ist nicht Glück.
Zwangsverordnet…
Glück kann zur Qual werden.
Wenn es eingeflößt wird.
Wie Medizin.
Wenn es geschluckt werden soll.
Wie bittere Pillen.
Nicht jetzt.
Nein.
Nicht jetzt.
Alles der Reihe nach…
Das Leben umgekrempelt.
Und Zeit gefunden.
Über sich zu lernen.
Und über die Vorzüge des Alleinseins…
Sich selbst kennen lernen.
Sich selbst finden.
Wissen.
Wer man ist.
Und wer man werden kann.
Sich selbst lieben.
Wie man ist.
Und das zu schätzen.
Das man hat.
Nicht nach den Sternen zu greifen.
Sondern warten zu können.
Erwarten zu können…
Sich selbst finden.
Spannend.
Und aufregend zugleich.
Die zu sein.
Die man immer sein wollte…
Ist das nicht wunderschön?
Vivienne/Gedankensplitter