Sag.
Was für ein Spiel spielst du da mit mir?
Mal aufmerksam und freundlich.
Fast schon überzogen.
Dann wieder ganz anders.
Fast aus dem Nichts heraus.
Hart.
Erniedrigend.
Demütigend.
Dass ich mich zurückziehe.
Innerlich.
Immer weiter.
Fast einen Schutzschild aufbaue.
Zu dir.
Dich nicht heranlassen.
Dich abgleiten lassen.
Ich traue dir nicht mehr…
Sag.
Was bezweckst du damit?
Dein Naturell ist mir ohnedies suspekt.
Du bist mir ein schräger Vogel.
Ich glaubte dich zu kennen.
Aber dein Verhalten…
Willst du mich klein machen?
Aus purer Freude?
Mich verunsichern?
Um mich abhängig von dir zu machen?
Von dir und deinem Wohlwollen?
Devot und untergeben?
Wünscht du dir mich so?
Oder geht es um etwas anderes?
Etwas ganz anderes?
Sind es versteckte Animositäten?
Kannst du mich vielleicht gar nicht leiden?
Und diese Abneigungen?
Sie brechen durch?
Bisweilen?
Obwohl du mich sonst brauchst?
Fast angewiesen bist auf mich?
Nur manchmal…
Da kannst du ihn nicht mehr bezähmen…
Deinen Hass auf mich…
Was auch immer.
Du erreichst dein Ziel nicht.
Nicht mit diesen Spielen.
Ganz im Gegenteil.
Ich ziehe mich zurück von dir.
Immer mehr.
Ich bin dir schon entglitten.
Aber du merkst es nicht.
Du glaubst an deine Stärke.
Aber du brichst mich nicht!
Niemals.
Ich kämpfe nicht.
Ich ziehe die Konsequenzen.
Ich werde weg sein.
Irgendwann.
Und dann wirst du dich fragen.
Ob es das wert war.
Vielleicht…
Vielleicht…
War das aber ohnehin dein Ziel…
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Vivienne/Gedankensplitter