Es war einmal…
Das Ende einer Liebe.
Einmal zuckersüß.
Dann nur mehr Tränen.
Ich schickte ihn in die Wüste.
Endlich.
Viel zu lange hatte ich gewartet.
Manches graue Haar verdanke ich ihm…
Ich zögerte trotzdem.
Bis es nicht mehr ging.
Bis es einfach war…
Denn plötzlich warst da du.
Du.
Und dein Charme.
Wie ein Schulbub.
Verschmitzt lächelnd…
Auf einmal war es leicht adieu zu sagen.
Zu ihm.
Zuerst fiel es mir gar nicht auf.
Wie leicht es war!
Ich ging nicht mehr.
Ich schwebte.
Beflügelt.
Und ich begann mich zu verändern…
Ich hatte mich verlaufen.
In ihn.
Ich merkte es erst jetzt.
Durch dich.
Aber ich merkte nicht.
Ich verlief mich auch jetzt.
Immer tiefer.
Immer weiter weg vom Weg…
Ich las in deinen Augen.
Was ich sehen wollte.
Aber mein Blick war getrübt.
Als trüge ich die falsche Brille.
Mein Blick war getrübt.
Wie bei ihm.
Ich machte denselben Fehler.
Ich verlief mich.
Lachenden Auges.
Und ich sah mir dabei zu…
Jetzt stehe ich vor einer Wand.
Und muss erkennen.
Es geht nicht weiter.
Nicht einen Schritt.
Wie bei ihm.
Eine Wand vor mir.
Unüberwindlich.
Einmal mehr verlaufen…
In dich.
In die Irre…
Ich gehe zurück.
Langsam.
Und mit hängendem Kopf.
Wie konnte mir das passieren?
Ich kann es nicht glauben.
Und nun sehe ich erst.
Wie weit ich in die falsche Richtung gelaufen war…
Der Weg zurück ist lang.
Aber ich schaffe das schon.
Aber schaffe ich es je mich nicht zu verlaufen?
Den richtigen Mann zu sehen?
Bevor ich wieder dem falschen folge?
Für Dieter!
Vivienne/Gedankensplitter