Komm her!
Sieh mich an.
Komm!
Weich mir nicht aus!
Sieh mir in die Augen.
Offen und ohne Makulatur.
Glaubst du noch an uns?
Glaubst du noch an unsere Liebe?
Stehst du noch zu mir?
Oder träumst du von einer anderen?
Längst?
Nimm meine Hand!
Und schwöre es mir!
Dass du mich liebst.
Oder liebst du mich nicht mehr…?
Du drehst den Kopf zur Seite.
Du kannst mich nicht ansehen.
Nein.
Du kannst es nicht.
Ich fühle den Stich in meinem Inneren.
Also ist es wahr.
Du bist ausgebrochen.
Du willst mich nicht mehr.
Alles nur mehr Schein.
Du tust als ob…
Vielleicht schon länger.
Und ich habe es gefühlt.
Ich kenne dich zu lange.
Auch wenn du gut lügst.
Auch wenn du dich bemühst.
Ich habe dich durchschaut.
Und ich muss begreifen.
Es ist wahr.
Du gehörst mir nicht mehr…
Du reißt dich los von mir.
Spielst alles herunter.
Was denn los sei?
Was in mich gefahren wäre?
Das sei doch lächerlich.
An den Haaren herbei gezogen…
Und überhaupt.
Was ich da beweisen wolle…
Es wäre doch alles in Ordnung!
Mein Gott!
Der Alltag mache uns halt zu schaffen.
Ich möge mich nicht so anstellen…
Ich höre dir nicht mehr zu.
Ich spüre die Tränen.
Es tut weh.
Die Wahrheit tut immer weh.
Aber wenigstens mache ich mir nichts mehr vor.
Ich will nicht wissen wer sie ist.
Aber du gehörst zu ihr.
Ich glaube dir kein Wort.
Du glaubst nicht mehr an mich.
Du glaubst nicht mehr an uns…
Es ist aus…
Vivienne/Gedankensplitter