Wenn ich könnte, wie ich wollte – Gedankensplitter

Gefangen.

Ich fühle es mich so oft.

Gefangen.

Zwänge.
Verpflichtungen.
Schuldigkeit.

Gefangen.

Wann kann ich so handeln, wie ich will?
Wie ich wirklich will?
Mir keine Gedanken machen müssen:
Der wird sauer sein.
Die werden das nicht verstehen.
Nur selten sagt man:
Ich muss es tun.
Tun für mich.
Zum Teufel mit den anderen…!

Mir geht es oft so.
Ich schränke mich ein.
Für andere.
Ich helfe aus.
Für andere.
Und werfe sie über Bord.
Eigene Träume.
Hoffnungen.
Ziele.
Weil ich glaube.
Ich bin es den anderen schuldig.
Obwohl ich weiß.
Für mich würde es niemand tun.
Gar niemand.
Oder kaum jemand.
Ich tue es trotzdem.
Um mein schlechtes Gewissen zu übertönen.
Das mich oft befällt.
Viel zu oft…

Einmal so handeln können, wie ich es will!
Ich wünsche es mir oft.
Doch wenn ich nachdenke.
Würde ich es immer tun?
Tun, was ich will?
Ausgestattet mit dieser neuen Freiheit?
Tun, was ich will?
Wann  immer es nötig wäre?
Oder würde ich nicht trotzdem zögern?
Fast erschrocken?
Über so viel Freiheit?
Ich weiß es nicht.
Aber eines weiß ich sicher.
Jeder bewegt sich in hausgemachten Zwängen.
So auch ich.
Manchmal will man es gar nicht anders.
Als gewisse Grenzen zu spüren.
Zu viel Freiheit.
Sie tut nicht gut.
Wie zuviel Zwang.
Die Leine soll nicht zu kurz sein.
Und nicht zu lang.
Dann geht es uns gut.
Und es liegt auch an uns.
Einmal egoistisch zu sein.
Es steht uns zu.
Nicht immer.
Aber bisweilen…

Vivienne/Gedankensplitter


Schreibe einen Kommentar