Werner schnaufte.
Als er…
Die Haustür…
Aufgesperrt hatte.
Selina war…
Nicht zu Hause.
Das merkte er…
Sofort.
Kein Radio.
Kein TV.
Selina war wieder…
Weggefahren.
Oder…
Noch schlimmer.
Sie würde wieder.
In der Firma…
Einige Überstunden…
Machen…
Und womöglich…
Danach…
Mit den Kollegen…
Noch!
Auf ein Eis gehen.
In ein Café.
Was auch immer.
Die brauchen mich.
Im Büro.
Deshalb werde ich…
Ab nächsten Monat.
Vollzeit arbeiten.
Die Kinder…
Sie leben längst.
Ihr eigenes Leben!
Werners Augenlid…
Hatte…
Zu zucken…
Begonnen.
Wie immer.
Wenn er sich…
Aufregte!
Vollzeit!
Ohne das mit ihm…
Abzusprechen!
Aber Selina holte sich…
Keine Zustimmung.
Von ihm.
Sie entschied das…
Einfach selbst.
Ein Wahnsinn.
Im Grunde!
Dabei war sie…
Vor zwanzig Jahren…
So verliebt…
In ihn gewesen!
Hochzeit.
Zwei Kinder.
Und nun…
Hatte seine Frau…
Keinerlei Ambitionen mehr…
Ihn zu verwöhnen.
Richtig.
Seit der Affäre…
Mit einer Kollegin.
Vor drei Jahren…
War Sand…
In das Getriebe…
Ihrer Ehe geraten…
Selina hatte ihm das…
Nicht verziehen.
Dabei war er doch…
Auch nur ein Mann!
Und schwach geworden!
Nach einem…
Furchtbaren Streit…
War Selina einsilbig…
Geworden.
Richtig kalt.
Wie hatte sie gemeint?
Ich opfere mich auf.
Zwischen Job…
Und Haushalt.
Und du vögelst…
Eine Kollegin.
Weil sie dich…
Anmacht!
Ich soll das verstehen.
Nein.
Das akzeptiere ich…
Nicht im Geringsten!
Werner schenkte sich…
Ein Glas Rotwein ein.
Zig Male…
Hatte er sich…
Vorgenommen.
Mit ihr Klartext…
Zu reden!
Er war doch!
Der Mann im Haus!
Aber wenn er…
Vor Selina stand.
Ihr die Leviten…
Lesen wollte.
Dann zuckte er zurück.
Selinas Blick.
Ganz hart.
Womöglich…
Würde sie ihn…
Verlassen!
Vivienne/Gedankensplitter