Ich komme nicht zur Ruhe.
Nicht mehr.
Je mehr ich mich nach Ruhe sehne.
Desto mehr hält es mich auf Trab.
Das Leben.
Das kaum Zeit bleibt.
Nach Luft zu schnappen.
Und nichts hat Bestand.
Gar nichts.
Nicht Menschen.
Nicht Glück…
Und ich frage mich.
Was von meinem Leben bleibt.
Von meinen Träumen.
Alles vorbei?
Manchmal werde ich wütend.
Wegen all der Probleme.
Weil ich kaum einen Moment verweilen kann.
Mich ausruhen.
Tief durchatmen.
Frieden finden.
Einfach genießen…
Was ist das für ein Leben?
Wo wurde ich da hineingeboren?
Hätte ich es genommen?
Hätte ich alles im Voraus geahnt?
Ich fühle mich verloren.
Manchmal.
Ohne Halt.
Aller Kraft beraubt.
Ist alles verloren?
Das ich mir wünschte?
Stehe ich an einem Scheideweg?
Oder schlägt mir schon der Sturm entgegen?
Als Vorbote des nahenden Unwetters?
Wird wieder meine Welt in Trümmern liegen?
Weil ich den falschen Leuten traute?
Soll Freundschaft keinen Bestand haben?
In meinem Leben?
Muss Liebe immer verraten werden?
Bis ich nicht mehr vertrauen kann?
Einfach nicht mehr?
Weil ich nicht mehr möchte?
Weil ich nicht mehr will?
Vor lauter Blessuren?
Vor lauter Schmerzen?
Mein halbes Leben auf der Suche.
Immer den falschen gewählt.
Immer dem Falschen vertraut.
Hat es noch Sinn sich etwas zu erwarten?
Liebe?
Freude?
Erfolg?
Ich fühle mich zurückgestoßen.
Immer wieder.
Als könnte ich nicht gewinnen.
Unmöglich.
Die guten Karten ziehen die anderen…
Manchmal meine ich, ich müsste laufen.
Immer schneller.
Immer suchen.
Immer versuchen.
Ich keuche nur mehr.
Und weiß doch nicht.
Was ich will…
Vivienne/Gedankensplitter