Stürmische Nachbemerkung – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Stürmische Nachbemerkung (Seite 298) Der Wetterteufel schlug wieder zu: Ein Orkan, wie seit hundert Jahren nicht mehr, sagte König Karl Gustav von Schweden und seine „Untertanen“ können dies nur bestätigen. In der Nacht vom 8. zum 9. Januar 2005 knickten […]

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Waldtheater – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Waldtheater (Seite 294) Die Leute von Gadderos kommen in die Schlagzeilen. Es ist Juli 2004. Jedes Jahr finden in dem einst so ärmlichen Smaland die Musiksommertage statt. Schönste musikalische Klänge ertönen aus Glashütten, die zwischen Juli und August zu Musiksälen […]

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Alter Mann und rote Rose – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Alter Mann und rote Rose (Seite 289) Wieder bei Arne, dem „Baron“. Diesmal privat. Das schwedische Ehepaar Herta und Sony sowie Cleo und ich sind eingeladen. Wir sitzen im Eßzimmer mit den schweren Eichenmöbeln. So ist Arne: Vornehme Bewegungen, selbst […]

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Das Pendel der alten Uhr – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Das Pendel der alten Uhr (Seite 286) Madesjö, Kirche. August 2002. Außentemperatur 27 Grad plus. In der Kirche unter der riesigen Kuppel abgebremste Sonnenwärme, angenehm. 24 Verwandte von Ann-Christin sitzen in den ersten zwei Reihen, ganz in Schwarz gekleidet. Vorne […]

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„Pfingsttreffen“ mit Stolitschnaja – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 „Pfingsttreffen“ mit Stolitschnaja (Seite 284) Pfingsten. Der Flieder blüht, die Rasenflächen im saftigen Grün, die Wäsche trocknet an der Leine, sogar der Kuckuck ruft. Jetzt fehlt nur noch Hühnergegacker und Kirchengeläut … Am Abend Lagerfeuer in Nachbars Garten mit „Stolitschnaja“ […]

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Kaffeewasser auf Teelichtern – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Kaffeewasser auf Teelichtern (Seite 281) Der letzte Januartag 2002. Vormittags. Zwei arme Orlow-Seelen kauern vor dem wärmenden, flackernden Kamin, den auf zwölf Teelichtern „gekochten“ Kaffee trinkend, er unrasiert, sie mit leichten Kopfschmerzen, beide aber optimistisch, den neuen Zustrom von Licht […]

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Großer Bahnhof – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Großer Bahnhof (Seite 272) Ann-Christins 50. Geburtstag im November des Jahres 2000. Ein kulturelles Erlebnis für uns. Erste Überraschung: Die meisten Leute von den insgesamt über 60 Gratulanten trugen tatsächlich schwarzweiß, wie auf der Einladung stand. Vor dem Haus parkende […]

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Grillen im Schnee – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Grillen im Schnee (Seite 270) Der letzte Tag des alten Jahrtausend. Millenium! Zwei Brote gebacken. Die zwei unteren Zimmer geschmückt. Cleo hat gesungen. Wir tanzten. Gesaugt. Zwei zusätzliche Tische für das „kalte Büfett“ aufgestellt. Post vom Briefkasten geholt. Unsere schwedischen […]

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Dorfball in Oreefors – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Dorfball in Oreefors (Seite 267) Heute abend ist Sportlerball im Volkshaus zu Orrefors. Der Fußballverein feiert. Wer geht mit 60 da noch hin? Cleo und ich und Gisela und Heinz, da er begeisterter Fan ist. Vier lange Tischreihen, weiß gedeckt. […]

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Siebzig und kein Wodka – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Siebzig und kein Wodka (Seite 259) Wie feiern Schweden eine 70jährige Jubilarin? Jedenfalls anders als erwartet. Es ist der 28. Februar 1998. 13.00 Uhr beginnt die Zeremonie. Wir fahren mit dem Skoda durch Wind und Schneeregen nach dem über 20 […]

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Lüpft bitte den Hut – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Lüpft bitte den Hut (Seite 242) Bin in der Küstenstadt Karlskrona. Habe über das Touristbüro ein preisgünstiges Privatzimmer gebucht. Sohn Patrick und „Franzi“ – die Tochter seiner Lebensgefährtin – kommen mit dem Schiff aus Gdansk/Polen. Nach mühevollem Suchen nach der […]

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Blind gekauft – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Henry hat Zeit und ist gedanklich beim zukünftigen Schwedenhaus, jagt Faxe los an einen schwedischen Makler und an deutsche Immobilienhändler. Wartet auf Angebote. Die kommen prompt. Die Preise der Häuser liegen ab 50.000 DM und weit darüber. Eine bekannte Westberliner […]

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Die „alternative“ Liste – In die Stille gerettet

Textauszüge: Harry Popow – „In die Stille gerettet“. Persönliche Lebensbilder. Engelsdorfer Verlag, Leipzig, 2010, 308 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86268-060-3 Die „alternative“ List (Seite 233) September 1994. Henrys „Nebenverdienst“: Kleine Werbeartikel schreiben für wenig Geld; Leute für Renten- und Lebensversicherungen gewinnen; bei Verlagen redigieren; für „Eismann“ Kataloge an Haustüren anbieten und Eis bestellen lassen; Kunden für ein Kleinunternehmen werben. Und […]

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Ein Eintrag ins Tagebuch – Teil 28

Glück ist eine wilde Rose. Hellrosa. Mit einem gelben Herzen. Der zarte Duft bringt dich zum Träumen. Malt ein Lächeln auf dein Gesicht. Und füllt dein Herz mit Sommer… Ich träume vom Sommer. Schon den ganzen Tag. Obwohl es bisweilen regnet. Heute. Und der Himmel voller Wolken hängt. In mir ist Sommer. Beschwingtheit. Leichtigkeit. Eine Ahnung von besonderem Glück. Eine […]

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Ein Eintrag ins Tagebuch – Teil 20

Mir ist irgendwie romantisch. Ich stehe am Fenster. Beobachte den abendlichen Himmel. Leicht blau. Ein paar orange Wolken. Die sich länglich über den Himmel ziehen. Die Luft ist so angenehm. Frisch. Ich atme Kraft. Die Äste der Bäume wiegen sich leicht im Wind. Ein Vogel schimpft lautstark. Er kann sich nicht beruhigen. Ich muss schmunzeln darüber. Ein richtiges Rumpelstilzchen unter […]

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Ein Eintrag ins Tagebuch – Teil 15

Ich zupfe Unkraut im Garten. Wenigstens regnet es nicht! Und gestern war schon recht schön. So phasenweise… Mich wundert ja, dass alles so wächst. Keine Frostspuren an den Rosen. Das klingt schon sehr zynisch. Ich weiß. Aber die Natur scheint sich auch umzustellen. Auf die kühlen Temperaturen. Nur ich weigere mich. Konsequent… Unsere kleine Katze wird vermisst. Gestern sah ich […]

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Ein Eintrag ins Tagebuch – Teil 13

Müde bin ich. Schon den ganzen Tag. Dieses Wochenende in Tirol war anstrengend. Oder besser gesagt. Kalt… Wenigstens habe ich königlich residiert… Und gespeist wie Gott in Frankreich… Aber jetzt bin ich müde. Ich stehe im Garten. Es regnet nicht. Aber der Himmel ist in Grautönen verschwommen. Manchmal blitzt ein wenig blauer Himmel durch. Minuten scheint auch die Sonne. Minuten. […]

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Ein Eintrag ins Tagebuch – Teil 12

Ich fühle mich nicht gut. Ich höre den Kollegen zu. Sie schimpfen über das Wetter. Dass man trübsinnig wird davon. Um nicht zu sagen depressiv. Ode sogar suizidgefährded. Das mag schon stimmen… Ich sehe aus dem Fenster. Das Grau bedrückt irgendwie… Mir ist schlecht. Immer wieder am Tag. Kopfschmerzen. Manchmal möchte ich erbrechen. Mein Kreuzweh hat sich deutlich gebessert. Mein […]

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Ein Eintrag ins Tagebuch – Teil 8

Urlaub! Ein Wort, das auf der Zunge zergeht. So wie köstliches Schokolade-Eis… Ich atme befreiter. Es tut gut, die Füße von mir zustecken. Und mir Zeit lassen zu können. Ohne Druck frühstücken… Ewig lange im Pyjama herumlaufen. Ein Wochenende reicht oft nicht aus. Wieder genügend Luft zu bekommen. Mich zu erholen. Von einer anstrengenden Woche. Und von den Gedanken. Die […]

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Liebeskrank – Teil 39

Ich gehe auf einer Straße. Ich renne und renne. Immer schneller. Ich weiß, jemand ist hinter mir. Eine Hand, die sich nach mir ausstreckt. Ich keuche. Immer lauter. Da spüre ich die Hand auf meinem Rücken. Ich schreie. Öffne die Augen. Frank ist gleich bei mir. Alles Okay, Liebes? Ich sehe ihn an. Sein Nachttischlämpchen brennt. Ich nicke. Frank steht […]

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Liebeskrank – Teil 38

Der Arzt misst meinen Blutdruck. Etwas niedrig. Aber gerade noch in Ordnung. Geht es Ihnen gut? Ich denke nach. Im Wesentlichen schon. Aber gestern hatte ich Streit mit einer Freundin. Sehr heftig sogar. Ich hatte Angst, ich könnte wieder kollabieren. Der Arzt nickt freundlich. Ihrem Baby geht es gut. Das Ultraschallbild ist sehr schön. Zeigen Sie es Ihrem Freund. Er […]

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Liebeskrank – Teil 37

Gaby weicht vor mir zurück. Abwehrend streckt sie mir ihre Hände entgegen. Komm wieder herunter. Ich versteh nicht, dass du dich so aufregst. Gabriel hat sich Sorgen gemacht um dich. Um euch. Bitte. Niemand wollte euch zu Nahe treten. Ihr habt das total missverstanden! Hörst du mir überhaupt zu? Mir ist schlecht. Und ich bin wütend. Wütend wie nie zu […]

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Liebeskrank – Teil 36

Das Handy klingelt. Ich seufze auf. Wieder Gaby. Wer sonst in diesen Tagen! Seit sie mit Gabriel beisammen ist… Ständige Anrufe. Einladungen. Beide möchten sie viel Zeit mit uns verbringen. Oder doch nur speziell Gabriel? Ich weiß es nicht. Aber es nervt. Ich bewege mich nicht. Bis das Läuten verstummt. Kurz darauf ein Signal der Mailbox. Sie kann mich mal. […]

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Liebeskrank – Teil 35

Frank und ich sehen uns an. Es hat alles keinen Sinn mehr? Schließlich breche ich das Schweigen. Und? Gaby starrt mich aus riesengroßen Augen an. Verstehst du nicht…? Glaubst du nicht, dass er sich was antun könnte? Ich lese mir die SMS noch einmal durch. Eigentlich nicht. Aber wenn du glaubst… Ruf ihn einfach an. Falls er wirklich nicht abhebt, […]

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Liebeskrank – Teil 34

Ich bin wieder daheim. Krankenstand. Ich liege zugedeckt auf der Couch. Neben mir ein kleines Beistelltischchen. Mit einer Tasse Tee. Einem Stück Gebäck. Und dem Handy. Wie sagt Frank. Ruf sofort an, wenn was ist. Ich seufze. Es geht mir im Grunde wieder ganz gut. Aber der Arzt will kein Risiko eingehen. Ich höre förmlich Franks Stimme voller Sorge. Was, […]

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Liebeskrank – Teil 33

I light a candle our love In love our problems disappear. But all in all we soon discover That one and one is all we long to hear… Paul McCartney Ich sitze im Büro. Kaue am Kugelschreiber. Versuche mich zu konzentrieren. Dabei ist mir schlecht. Gleichzeitig würde ich gerne Vanilleeis essen. Diese Kombination an Gelüsten ist nicht angenehm. Ich stehe […]

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Liebeskrank – Teil 32

Gaby schlendert mit mir durch die Linzer Landstraße. Freitagnachmittag. Das Dekor spricht eine beredte Sprache. Weihnachten lässt grüßen… Wir reden. Über dies und das. Gaby stößt mich an. Sieh mal! Ist das nicht ein entzückendes Babyjäckchen? Wir bleiben stehen. Wunderschöne Babymode in einer Auslage. Aber wenn ich ehrlich bin. Alles noch ein wenig weit weg von mir. Mir wäre das […]

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Liebeskrank – Teil 31

Franks Augen glänzen. Seine Gedanken scheinen völlig in eine Erinnerung eingetaucht… Er nimmt mich nicht wahr. Ich gehe in die Küche. Brühe Tee auf. Um irgendetwas zu tun. Nebenbei wische ich die Träne von meinem Gesicht. Ist es nicht möglich, einfach glücklich zu sein? Sich einfach an dem zu erfreuen, was man hat? Es könnte alles so schön sein! Ich […]

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